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Archiv 2011

Soldaten üben Brandbekämpfung

Frankfurt/Pfungstadt, 22.09.2011

Hauptmann Thorsten Deitermann bei der Bekämpfung eines FlüssigkeitsbrandesSoldaten des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr aus Frankfurt üben im Rahmen der allgemein militärischen Ausbildung regelmäßig das Bekämpfen von Bränden. Die Ausbildung wird von der Berufsfeuerwehr der Bundeswehr in Pfungstadt durchgeführt.  

So hatten sich auch am Mittwoch, den 21.09.2011 wieder Soldaten des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr auf den Weg nach Pfungstadt gemacht. Nach einer kurzen theoretischen Einweisung in Feuerlöschmittel und Brandschutzklassen durch Oberbrandmeister Franco Pezzela erfolgte die praktische Anwendung. Im Rahmen einer Stationsausbildung wurde das Löschen einer brennenden Person ebenso geübt wie das Löschen von Flüssigkeiten oder Brände aus Feststoffen. "Praxisnahe Ausbildung die, nicht nur in der Bundeswehr, im Notfall hilfreich sein kann" so das Resümee von Hauptfeldwebel Volker Heerdt nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung.

Text und Poto: Jürgen Eise

40 Jahre für die Sicherheit im Luftverkehr

 Frankfurt, 10.09.2011

Von links: Staatsminister Michael Boddenberg, Generalmajor Peter Funk und der Leiter des  Amt für Flugsicherung der Bundeswehr Oberst Werner Itzelberger beim Abschreiten der FrontIm Rahmen eines militärischen Appells würdigten Gäste aus Politik, Wirtschaft und Militär am 10. September 2011 das 40- jährige Bestehen des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr (AFSBw). Unter den anwesenden Gästen konnte der Leiter des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr, Oberst Werner Itzelberger, Staatsminister Michael Boddenberg von der Hessischen Staatskanzlei sowie Generalmajor Peter Funk, Amtschef des Luftwaffenamtes begrüßen.

40 Jahre spannen auch in der militärischen Flugsicherung einen weiten Bogen. Kalter Krieg und  Wiedervereinigung, die Entstehung eines geeinten Europas und ein rasant wachsender Flugverkehr bedeuteten einen stetigen Wandel und immer wieder neue Herausforderungen auf dem Gebiet der Flugsicherung.

Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und angesichts eines schnell wachsenden zivilen Luftverkehrs in den 1960ger Jahren wurde die Notwendigkeit einer Bündelung der militärischen Kompetenzen im Bereich der Flugsicherung immer deutlicher und mit der Aufstellung des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr  am 01.10.1971 vollzogen.

Die folgenden vier Jahrzente waren durch die stetige Weiterentwicklung der zivil-militärischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Flugsicherung geprägt. Dies dokumentierte sich in vielen Projekten und Initiativen, an denen das Amt für Flugsicherung der Bundeswehr maßgeblich beteiligt war. 

Doch die Weiterentwicklung der zivil-militärische Zusammenarbeit stellt nur eine der Herausforderungen dar. Die politischen Entwicklungen insbesondere der letzten beiden Dekaden bedeuteten auch: Die Unterstützung des Aufbaus der Flugsicherung in den neuen Bundesländern, eine Neugestaltung der Organisationsgrundlagen durch die Privatisierung der zivilen Flugsicherung und nicht zu vergessen die Flugsicherung in den Einsatzgebieten der Bundeswehr.

„So war das Amt für Flugsicherung der Bundeswehr an allen Entscheidungen über die zivil-militärische Integration und Zusammenarbeit beteiligt, hat diese ausgehandelt und ist bis heute Hauptakteur in der täglichen Umsetzung“ betonte der Amtschef des Luftwaffenamtes,  Generalmajor Peter Funk in seiner Ansprache.

Militärische Flugsicherung ist weiterhin eine Kernfähigkeit der Streitkräfte, deshalb ist die Arbeit des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr von großer Bedeutung. General Funk hob dabei insbesondere die Soldaten und Mitarbeiter des Amtes für Flugsicherung hervor: „Mit seinen kompetenten und engagierten Mitarbeitern steht das Amt dabei für eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit auf nationaler wie internationaler Bühne mit zivilen wie militärischen Partnern“.

Der deutsche Luftraum ist aufgrund seiner Lage der am stärksten beflogene Luftraum in Mitteleuropa. Die europäische Initiative „Single European Sky“, eine Initiative zur Vereinheitlichung des europäischen Luftraums, wird das Amt für Flugsicherung der Bundeswehr auch in Zukunft auf internationaler Ebene als der deutsche militärische Ansprechpartner in Anspruch nehmen.

All diese Herausforderungen waren und sind nicht lösbar ohne „Ein Team dessen Kennzeichen Kompetenz und Professionalität sind“ und dessen Arbeit von „hohem persönlichen Engagement und beispielgebender Motivation getragen wird“ betonte  der Leiter des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr, Oberst Werner Itzelberger in seiner Ansprache vor den Angehörigen des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr.

Staatsminister Michael Boddenberg als Vertreter des hessischen Ministerpräsidenten  betonte in seiner Ansprache die Verbundenheit des Landes Hessen mit den Soldaten der Bundeswehr und den Angehörigen des Amtes für Flugsicherung des Bundeswehr am Standort Frankfurt am Main. Gerade vor dem Hintergrund der Diskussionen über die Auslandseinsätze des Bundeswehr dankte der Staatsminister allen Soldaten für ihr vorbildliches Engagement: „Für Ihren Einsatz für die Bundesrepublik Deutschland auch und insbesondere in den Auslandseinsätzen gebührt Ihnen Dank und Anerkennung“.

Text und Foto: Jürgen Eise, Christoph Fischer

 

Stabskompanie unter neuer Führung

Frankfurt, 25.08.2011

Der Leiter des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr Oberst Werner Itzelberger übergibt das Kommando der Stabskompanie an Oberleutnant Mario BehmAm 25. August 2011 wurde die Führung der Stabskompanie des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr (AFSBw) durch den Leiter des AFSBw Oberst Werner Itzelberger, von Hauptmann Daniel Mölders an Oberleutnant Mario Behm übergeben.

Mit der Umgliederung des Stabszuges des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr in eine Stabskompanie im Jahr 2008 übernahm Hauptmann Daniel Mölders als Kompaniechef die Führung der Stabskompanie von Hauptmann Horst Sachse. Mit viel Engagement stellte er sich der Herausforderung, aus dem ehemaligen Stabszug eine funktionierende selbstständige Einheit zu formen.

„Mit Ihrer Arbeit haben Sie in die Zukunft wirkende Wegmarken für die Stabskompanie gesetzt. Herr Hauptmann Mölders, ich bedanke mich bei Ihnen für die gute Arbeit, die Sie für die Stabskompanie und das Amt für Flugsicherung der Bundeswehr geleistet haben.“ So der Leiter des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr Oberst Werner Itzelberger in seiner Ansprache.

Oberst Werner Itzelberger bei seiner Ansprache, im Hintergrund der scheidende Kompaniechef Hauptmann Daniel MöldersHauptmann Daniel Mölders scheidet nach 14 Jahren Dienst, von denen er keinen Tag missen möchte,  aus der Bundeswehr aus um sich seiner zivilen Karriere zu widmen.

Das Kommando über die Stabskompanie hat nun Oberleutnant Mario Behm. Oberleutnant Mario Behm ist ein echter „Frankfurter“ den es, nach Abschluss der Allgemeinen Hochschulreife im Juli 2002, zum  Team Luftwaffe zog. Nach der Offiziersausbildung absolvierte Oberleutnant Mario Behm ein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität der Bundeswehr in Hamburg, dass er im Oktober 2007 als Diplom- Volkswirt abschloss.

Von 2007 bis 2011 war Oberleutnant Mario Behm  als Nachschub- und Kompanie Einsatz Offizier beim Nachschubbataillon 462, Dietz eingesetzt. Während dieser Zeit diente er im Rahmen des KFOR Einsatzes im Kosovo.

Die Führung der Stabskompanie des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr mit seinen bis zu 240 Soldaten und Soldatinnen und zivilen Mitarbeitern ist eine ganz neue Herausforderung der sich Oberleutnant Mario Behm mit Freude stellt. Für diese Aufgabe wünscht der Leiter des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr Oberst Werner Itzelberger eine glückliche Hand und viel Erfolg.

Text und Foto: Jürgen Eise

 

Helfende Hände

Frankfurt am Main, 22.08.2011

Der Aufbau der Pavilions erfordert Teamwork.Am letzten Freitag war es wieder mal so weit, ein dutzend Soldaten des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr unterstützten tatkräftig das jährliche Sommerfest des Vereins „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e. V.“

Der 1983 gegründete Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, den jungen Krebspatienten, ihre Angehörigen und Freunde bei der Bewältigung der mit der Krebserkrankung verbundenen Belastungen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dazu gehören neben psychologischer und  sozialpädagogischer Beratung, finanzieller Unterstützung, und der Unterhaltung eines Familienzentrums in Kliniknähe auch Benefizveranstaltungen und ein abwechslungsreiches Aktivitätsprogramm.

Eine feste Größe im Aktivitätsprogramm ist das jährliche Sommerfest. Hier treffen sich die jungen Patienten, ihre Familien, Freunde und Förderer für einen Nachmittag mit einem  abwechslungsreichen Programm voller Überraschungen.  

Stabsgefreiter Andreas Petery und Obergefreiter Dennis Möbius beim Verladen der Tombolapreise.Fast schon zur Tradition geworden ist es das Soldaten des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr zur Vorbereitung des Sommerfestes kräftig mit anpacken. Zelte aufbauen, Tische und Stühle schleppen, Kisten voller Sachspenden für die Tombola transportieren, auspacken und dekorieren. Überall wo Not am Mann oder der Frau ist wird angepackt.

Das Team des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr wünscht gutes Gelingen.

Text: Jürgen Eise, Fotos: Thomas Beierlein

Besuch aus Berlin

Frankfurt am Main, 01.08.2011

Von links: Oberst Werner Itzelberger, Leiter AFSBw, MdB Christoph Schnurr, Herr Tobias Fila, Oberst Frank FuhrmanZu einem Informationsbesuch begrüßte der Leiter des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr (AFSBw) und Standortälteste von Frankfurt am Main, Oberst Werner Itzelberger das Mitglied des Deutschen Bundestages Herrn Christoph Schnurr. Herr Schnurr ist Mitglied des 17. Deutschen Bundestages und Ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss. In einem 2-stündigen Gespräch informierte sich Herr Schnurr über den Themenbereich Militärische Flugsicherung insbesondere über Aufgaben, Auftrag und Struktur des AFSBw.

Schwerpunkt war dabei die wachsende Bedeutung internationaler Zusammenarbeit für die das über lange Jahre bewährte enge zivil-militärische Zusammenwirken in Deutschland beispielhaft vorangeht.

MdB Christoph Schnurr zeigte sich beeindruckt von dem breiten Spektrum an Aufgaben und den vielfältigen Projekten, mit denen das AFSBw betraut ist.

Mit „Single European Sky“ dem Projekt eines einheitlichen europäischen Luft-raums, zeigte Oberst Werner Itzelberger auf, wo die Reise auch für die militärische Flugsicherung hinführt. Ziel von „Single European Sky“ ist es eine grenzübergreifende Luftraumstruktur zu schaffen und dabei unter der Erhöhung von Sicherheit und Kapazität im Luftraum Umweltbelastung und Kosten zu minimieren, ohne die Forderungen der Militärluftfahrt aus den Augen zu verlieren.

Im Anschluss an das Gespräch mit dem Leiter AFSBw besuchte MdB Schnurr die ebenfalls in der Kaserne Frankfurt/Hausen beheimateten Wehrdienstberater des Zentrums für Nachwuchsgewinnung West.

Text und Foto: Jürgen Eise