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Unzufrieden mit ATC? PDF Drucken E-Mail

Langen, 11.05.2010

Die DFS praktiziert seit langem ein Verfahren, das es zivilen Luftfahrzeugführern ermöglicht, aufgetretene Probleme unmittelbar nach dem Flug direkt an die DFS zu adressieren. Ein DFS internes IT-gestütztes "Beschwerdemanagement" sorgt dafür, dass einerseits der richtige Adressat gefunden und andererseits der Vorgang nachvollziehbar und in angemessener Zeit bearbeitet wird. Dabei ist sichergestellt, dass der betroffene Luftfahrzeugführer ein Feedback erhält.

Mit Einverständnis der Luftwaffenführung und den höheren Kommandobehörden aller Teilstreitkräfte wurde mit dem Ziel, neben der Abstellung eines Missstandes die angebotene Flugsicherungsdienstleistungsqualität zu verbessern, ein ähnliches System für militärische Luftraumnutzer mit dem Namen Air Traffic Service Enhancement, kurz ATSE genannt, entwickelt.

Unzufrieden mit ATC

ATSE Militärische Luftraumnutzer berichten flugsicherungsrelevante Unregelmäßigkeiten des militärischen Flugbetriebs an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
Sicherheitsrelevante Meldungen werden durch das AFSBw an LwA AbtFlSichhBw und an LwA AbtFlBtrb weitergeleitet und der Originator erhält eine Abgabenachricht. Meldungen, die die Dienstleistung der DFS betreffen, leitet das AFSBw an das Kundenmanagement der DFS weiter. Dort werden die Inhalte untersucht und, falls nötig, Verbesserungen eingeleitet. Der Flugzeugführer, der die Beschwerde eingereicht hat, erhält die Antwort unter Beteiligung des AFSBw direkt von der DFS. Meldungen, die die MilFS betreffen, werden an die jeweils zuständige militärische Stelle zur weiteren Bearbeitung übermittelt.


Text und Foto: OTL Kollmer