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Frankfurt, 10.09.2011
Im Rahmen eines militärischen Appells würdigten Gäste aus Politik, Wirtschaft und Militär am 10. September 2011 das 40- jährige Bestehen des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr (AFSBw). Unter den anwesenden Gästen konnte der Leiter des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr, Oberst Werner Itzelberger, Staatsminister Michael Boddenberg von der Hessischen Staatskanzlei sowie Generalmajor Peter Funk, Amtschef des Luftwaffenamtes begrüßen.
40 Jahre spannen auch in der militärischen Flugsicherung einen weiten Bogen. Kalter Krieg und Wiedervereinigung, die Entstehung eines geeinten Europas und ein rasant wachsender Flugverkehr bedeuteten einen stetigen Wandel und immer wieder neue Herausforderungen auf dem Gebiet der Flugsicherung.
Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und angesichts eines schnell wachsenden zivilen Luftverkehrs in den 1960ger Jahren wurde die Notwendigkeit einer Bündelung der militärischen Kompetenzen im Bereich der Flugsicherung immer deutlicher und mit der Aufstellung des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr am 01.10.1971 vollzogen.
Die folgenden vier Jahrzente waren durch die stetige Weiterentwicklung der zivil-militärischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Flugsicherung geprägt. Dies dokumentierte sich in vielen Projekten und Initiativen, an denen das Amt für Flugsicherung der Bundeswehr maßgeblich beteiligt war.
Doch die Weiterentwicklung der zivil-militärische Zusammenarbeit stellt nur eine der Herausforderungen dar. Die politischen Entwicklungen insbesondere der letzten beiden Dekaden bedeuteten auch: Die Unterstützung des Aufbaus der Flugsicherung in den neuen Bundesländern, eine Neugestaltung der Organisationsgrundlagen durch die Privatisierung der zivilen Flugsicherung und nicht zu vergessen die Flugsicherung in den Einsatzgebieten der Bundeswehr.
„So war das Amt für Flugsicherung der Bundeswehr an allen Entscheidungen über die zivil-militärische Integration und Zusammenarbeit beteiligt, hat diese ausgehandelt und ist bis heute Hauptakteur in der täglichen Umsetzung“ betonte der Amtschef des Luftwaffenamtes, Generalmajor Peter Funk in seiner Ansprache.
Militärische Flugsicherung ist weiterhin eine Kernfähigkeit der Streitkräfte, deshalb ist die Arbeit des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr von großer Bedeutung. General Funk hob dabei insbesondere die Soldaten und Mitarbeiter des Amtes für Flugsicherung hervor: „Mit seinen kompetenten und engagierten Mitarbeitern steht das Amt dabei für eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit auf nationaler wie internationaler Bühne mit zivilen wie militärischen Partnern“.
Der deutsche Luftraum ist aufgrund seiner Lage der am stärksten beflogene Luftraum in Mitteleuropa. Die europäische Initiative „Single European Sky“, eine Initiative zur Vereinheitlichung des europäischen Luftraums, wird das Amt für Flugsicherung der Bundeswehr auch in Zukunft auf internationaler Ebene als der deutsche militärische Ansprechpartner in Anspruch nehmen.
All diese Herausforderungen waren und sind nicht lösbar ohne „Ein Team dessen Kennzeichen Kompetenz und Professionalität sind“ und dessen Arbeit von „hohem persönlichen Engagement und beispielgebender Motivation getragen wird“ betonte der Leiter des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr, Oberst Werner Itzelberger in seiner Ansprache vor den Angehörigen des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr.
Staatsminister Michael Boddenberg als Vertreter des hessischen Ministerpräsidenten betonte in seiner Ansprache die Verbundenheit des Landes Hessen mit den Soldaten der Bundeswehr und den Angehörigen des Amtes für Flugsicherung des Bundeswehr am Standort Frankfurt am Main. Gerade vor dem Hintergrund der Diskussionen über die Auslandseinsätze des Bundeswehr dankte der Staatsminister allen Soldaten für ihr vorbildliches Engagement: „Für Ihren Einsatz für die Bundesrepublik Deutschland auch und insbesondere in den Auslandseinsätzen gebührt Ihnen Dank und Anerkennung“.
Text und Foto: Jürgen Eise, Christoph Fischer
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